Haarverlängerungen – Wie lange halten sie?

Gegenwärtig halten moderne Praktiken der Haarverlängerung spürbar länger als früher. In Relation des Wachstumstempos des persönlichen Haares, der Qualität des Fremdhaares und der angewandten Methode variiert die Alterungsbeständigkeit. Die Existenzdauer von Clip-Ins ist zwischen 6 bis max. 12 Monate. Leicht abtrennbare Clips können allerdings meist alle sechs bis acht Wochen neu gemacht bzw. vollständig gereinigt werden, während mit Hilfe von Ultraschall befestigte Haare auf Erfahrung beruhend 3 bis 4 Monate durchgängig getragen werden können. Bondings verfügen über eine ungefähre Nutzungsdauer von vier bis sechs Monaten, da je nach Haarwachstum dann die Verknüpfungen sichtbar werden. Im Durchschnitt fällt nach 6 Monaten so massenhaft Kopfhaar heraus, dass die hineingearbeiteten Extensions ihre Haftigkeit verlieren und herausfallen. Aber auch eine unzureichende Pflege wie auch eine miserable Qualität des Werkstoffs besitzen negative Konsequenzen auf die allgemeine Haltbarkeit von Extensions. Sobald die Haare jedoch öfter in der Woche geglättet, von Meersalz- oder Chlorwasser angegriffen, oder direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt werden, verkürzt sich die Existenzdauer gigantisch. Die angemessenen Pflegeartikel sollten dabei in Abstimmung mit dem behandelnden Friseur angepasst werden, damit der Schutz und die Haltbarkeit gewährleistet sind.

Was ist der Unterschied zwischen den warmen + kalten Methoden?

Unabhängig davon, inwieweit es sich bei den Haarteilen um Natur- oder Kunsthaar handelt, werden jene im Regelfall möglichst dicht an dem Haarboden eingebunden. Auf diese Weise soll ein unscheinbares Äußeres und eine größtmögliche Zeit des Tragens gewährleistet werden. Insgesamt können die unterschiedlichen Techniken in 2 Kategorien unterteilt werden: in die mechanische oder kalte sowie die warme Methode. Bei Letzterer wird Temperatur dafür verwendet, um das eigene Haar mit den vorhandenen Haarverlängerungsteilen zu verschmelzen. Bei der Ultraschall- oder Lasermethode kommt beispielsweise keine offene Wärme zur Nutzung, obwohl diese Handlungsweise zur warmen Methodik zählt. Keratin wird in diesem Kontext oft als Klebesubstanz verwendet. In chemischer Hinsicht ist es mit unserem körpereigenen Keratin identisch, da das menschliche Haar zu ca. 90% aus diesem Stoff besteht. Andererseits auch edel Kunststoffe, wie bspw. Polymere kommen zum Einsatz. Das spätere Lösen der Verknüpfungsstellen geschieht mittels Alkohol. Bei der kalten Methode wiederum wird das eigene Haar mit der besten Haarverlängerung Berlin’s mittels Polymer- oder Metallhülsen rein mechanisch miteinander verbunden. Solche Bindung ist zügig gemacht und besitzt eine hohe Stabilität. Weil kein Kleber im Haar überbleibt und einzig die Schalen entfernt werden sollten, ist das Abtrennen vielmals total mühelos. Im Unterschied zu Wärmeklebstoffen sind dennoch die Hülsen steif und können speziell beim Dösen oder Liegen als ärgerlich empfunden werden. Darüber hinaus zeigen sie z. B. eine andere Besonderheit auf: Der innere Kern ist mit Silikon oder einer Gummierung ausgestattet, im Zuge dessen das eigene Kopfhaar nicht im Geringsten vom freien Alu gequetscht wird und demnach an dieser Stelle splittert. Eine zusätzliche Option seine Haarpracht zu verlängern bietet die Lasermethode. Hierbei werden keratinhaltige Plättchen, an welchen die Hair Extensions in sehr feinen Strähnen befestigt sind, an das eigene Kopfhaar gelegt und danach mit einem Laser behandelt. Die Struktur der Keratinplättchen wird angesichts dessen verändert und es entsteht eine haltbare Verkettung. Eine erneute Laserbehandlung löst das Ganze wiederum. Wem das Einbinden individueller Strähnen zu Zeit verbrauchend erscheint, kann genauso mit Unterstützung von Tressen seinen Traum vom extra langen Haar befriedigen. Dies sind komplette Haarbahnen verschiedener Breite, welche horizontal an das Eigenhaar angebracht werden.